Ein Schloss mit Tradition

Unter den zahlreichen Schlössern und Burgen des Lavanttales kommt dem Schloss Lichtengraben eine ganz besondere Bedeutung zu

Schloss-Historie

Das massive dreigeschossige Gebäude, das einen Uhrturm trägt wurde nach neuen Erkenntnissen im 16. Jhdt. an ein altes Gebäude aus dem 12. –14. Jhdt. angebaut. Ein Relief im Innenhof des Schlosses nennt die Jahreszahl 1544 – vermutlich das Jahr der Fertigstellung des Schlosses.

Als Bauherr von Lichtengraben gilt Sigmund von Pain, der in den adeligen Kreisen seiner Zeit kein Unbekannter war. Seiner bemerkenswerten Schaffenskraft ist neben dem Schloss Lichtengraben auch das Schloss Wiesenau im Süden von Bad St. Leonhard zu verdanken. Die Herrn von Pain traten als Gewerke in den Oberlavanttaler  Bergwerken auf. 

Tradition seit Jahrhunderten

In der wechselvollen Hausgeschichte von Lichtengraben folgte dem Geschlecht der Pain zunächst Melchior Putz von Kirchheimegg, Münzmeister von Kärnten, der das Schloss um 1617 erwarb, aber es einige Jahre später wieder verkaufte. Um die Mitte des 17. Jhdrt. erwarb Frau von Siegersdorf  das Gut. 

Ab 1700 kam das Schloss an die Familie Teuffenbach. In der Geschichte des Hauses sticht vor allem Franz Josef Freiherr  von Teuffenbach  (1702 –1785) hervor. Er diente in einem Reiterkorps, das 1742 München besetzte. Im 19.Jhdrt. gehörte das Schloss der Kärntner Montanunion . Von dieser erwarb das Gut 1886 der königl. Norwegische Konsul Dr. Karl Neufeld. Seit dieser Zeit ist das Gut im Familienbesitz. Namentlich der Familien Baumann, von Bitzy und schließlich der Familie Rittler, welche das Gut heute besitzt..

Heute kann man das romantisches Kärntner Schlössl für diverse Feierlichkeiten exklusiv mieten.

Nachhaltigkeit am Schloss

Auf die Herkunft unserer Lebensmittel zu achten ist ein Gebot der Stunde. Nicht zuletzt deshalb hat sich die „Fischeria“ zu einem Insidertipp für Fischliebhaber entwickelt. Heiß geräucherter Fisch, frisch vom Räucherofen mit Oberskren und Holzofenbrot serviert.

Der Schlossherr selbst bürgt für die Qualität. Andreas Rittler: „Die Aufzucht der Fische in den großzügigen Teichanlagen, geringe Besatzdichte und Futtermitteleinsatz und schließlich das Räuchern mit Obstholz und Kräutern aus dem Schlossgarten sind das Erfolgsgeheimnis!“.

Die Forellenzucht und Speisefischproduktion dient dem Gut als Nebenerwerb und sollte immer größere Bedeutung gewinnen. Die Aufzucht der Fische erfolgt in Naturteichen und unter sehr geringer Besatzdichte und Futtermitteleinsatz. Dadurch gibt es gesunde und schöne Fische mit sehr hoher Qualität. Neben dem Verkauf von Speisefischen werden auch Setzlinge gezogen die an umliegende Teichbesitzer verkauft werden.