Landwirtschaft

Die Landwirtschaft

Ein Betriebszweig am Gutshof  bildet die 36 ha große Landwirtschaft. Wir sind ein reiner Grünlandbetrieb mit Mutterkühen, Mutterschafen und zwei Pferden. Die Wiesen werden zwei- bis dreimal im Jahr gemäht und wir machen Heu und Silage. Die Tiere Leben den größten Teil des Jahres im Freien und können selbst entscheiden ob sie in den Stall gehen oder nicht. Dies nennt man Offenstallhaltung. Kälber und junge Lämmer gibt es eigentlich das ganze Jahr über. Die Schafe haben die Aufgabe der Rasenpflege - biologische Rasenmäher – in der Teichanlage und in den Streuobstwiesen. Dies erspart uns eine Menge Arbeit.

Obstbau

Ein kleiner Zweig in der Landwirtschaft bildet der Obstbau. Auf unseren 2,5 ha großen Streuobstwiesen stehen schon über 100 Jahre alte Bäume. Altes Kulturgut. Wir ernten unser Speiseobst, machen Trockenfrüchte, Marmeladen und andere Köstlichkeiten. Das meiste Obst wird jedoch zu Apfelsaft und Apfelmost verarbeitet, welcher bis zur Weihnachtszeit im Keller heranreift.  Die höchste Stufe der Veredelung sind natürlich unsere hochgeistigen Produkte. Je nach Obstsorten, welche  über den Sommer bis in den Herbst herangereift sind, brennen wir dann im Winter unsere Schnäpse. Zwetschken, Birnen, Quitten, Ringlotten, Äpfel und Most bilden die Basis für Hochprozentiges.

Bienenkunde

Grundlage für sämtliche Früchte sind  die fleißigen Bienen. Peter Scharf auch  „Bienenpeter“ genannt, hat etwa 40 Bienenstöcke auf unserm Gut aufgestellt. Natürlich mit der heimischen Carnica, einer sehr friedlichen und fleißigen Bienenart, welche er mit sehr viel Fleiß, Wissen und Liebe betreut. Von ihm kann man so manches erstaunliche über die Bienen erfahren. Außerdem verkauft er seinen, mit Gold prämierten Honig.

Forstwirtschaft

Der Forst wird naturnah, als Plenterwald bewirtschaftet und bildet einen wichtigen Betriebszweig des Gutes. Die Naturverjüngung ist das oberste Ziel, denn dadurch erhält man gutes Jugendmaterial und braucht nicht aufzuforsten. Neben der Nutzholzernte, welches an die umliegenden Sägewerke verkauft wird, bildet das Restholz oder Brennholz   die Grundlage für unsere Bio-Hackschnitzelheizung, welche schon im Jahre 1984 die Ölheizung ersetzte. Hauptbaumarten sind die Fichte, etwas Lärche und Kiefer, Esche und andere. Es wird sehr viel Wert auf eine ökologisch vertretbare Wirtschaftsweise gelegt, bei der man auf die  Bewohner des Waldes  Rücksicht nimmt. Schwammerlsuchen ist in unserem Wald erlaubt, jedoch wird genau darauf geachtet, dass man  die Regeln beachtet und einhält. Da sind wir sehr streng.

Jagd

Die Jagd wird vom Hausherrn  selbst betrieben und fallweise wird der Abschuss an Interessenten verkauft. Es gibt Hochwild, Rehwild, Gamswild, Auerhahnen, Haselhühner und viele andere Bewohner des Waldes. Bejagd wird nur Hoch- u. Rehwild, welches meistens im Kochtopf landet.

 

Unser Grundgedanke in der Bewirtschaftungsweise des Gutes liegt in der Nachhaltigkeit. Diese sollte sich in jeder der aufgezählten Sparten des Betriebes niederschlagen. Dass dies nicht immer einfach ist, kann man sich denken, da es natürlich auch darum geht die alten Gemäuer zu erhalten, ihnen eine sinnvolle Nutzung zu geben und dies auch finanziell zu ermöglichen.